Abnehmen Kur: Reduziert Fett und hilft bei Verdauungsproblemen

Sharing is caring!

Viele Menschen bedienen sich gelegentlich eines im Handel erhältlichen Saftes aus Backpflaumen, um bei Verstopfung natürliche Abhilfe zu schaffen. Ansonsten ist die Pflaume ein beliebtes Obst im Obstkuchen, in Kompott oder in Pflaumenmarmeladen. Dass die Pflaume aber auch einen hohen Gesundheitswert hat, wissen nur die wenigsten Menschen. Ihre kurmäßige Verwendung kann beim Abnehmen helfen und zudem der Fettverdauung wieder Schwung verleihen. Pflaumen schaffen einen flachen Bauch. Sie sind daher auch unter abnehmwilligen Prominenten in Hollywood ein Geheimtipp.

Ein kritisches Wort zuvor noch zum Abführen. Chemische Abführmittel udn selbst die natürlichen Abführ-Varianten wie Pflaumen sind grundsätzlich der falsche Weg, wenn es ans Abnehmen geht. Auch natürliche Abführmittel können auf Dauer darmschädigend wirken. Vor allem aber gewöhnst Du Dich daran, Deinem Darm nur ein Minimum an verdauungsfördernden Faser- und Ballaststoffen zuzumuten.

Du isst vermutlich weiterhin ungesunde, weitgehend industriell hergestellte Nahrung. Damit richtest Du auf Dauer mehr Schaden an, als du weißt. Die Darmflora ist nämlich auf die Zufuhr von resistenter Stärke und Ballaststoffen angewiesen, um dauerhaft gesund zu bleiben. Eine Pflaumenkur ist absolut sinnvoll, aber nicht als Dauerbehandlung. Der Darm muss durch eine gesunde Ernährung funktionstüchtig gehalten werden, nicht über künstliche Hilfsmittel.

Was macht gerade Pflaumen so gesund und kurfähig? 

Wir dürfen mit Fug und Recht sagen, dass die Pflaume ein unterschätztes Obst mit überraschend hohem Gesundheitswert ist. Hier die Kurzfassung ihrer wichtigsten gesundheitlichen Leistungen. Pflaumen können überflüssige Kilos abbauen helfen stärken die Herzgesundheit können die erlahmte Verdauung ankurbeln lindern Heißhunger bei einer Diät können sogar Fibromyalgie-bedingte Schmerzen lindern schützen den Darm vor Darmkrebs können die Vitalstoffaufnahme insgesamt verbessern senken die altersbedingten Risiken für Osteoporose-Erkrankungen können sogar die Augengesundheit durch Carotinoide verbessern und können auch Krebszellen abtöten.

Substanzen, die sich in der Rinde des Pflaumenbaumes finden, können der Vergrößerung der Prostata entgegenwirken. Damit bietet die Pflaume eine Vielzahl von unerwarteten Gesundheitsnutzen.

Die meisten Menschen kennen frische Pflaumen nur als leckere Marmelade oder als Pflaumenkuchen. Sie lieben getrocknete Pflaumen als Zutat in herzhaften Gerichten wie Kasseler-Braten mit Backpflaumensoße oder für Zwetschgenknödel. Oft wird dabei vergessen, dass Pflaumen durchaus auch als Heilmittel geeignet sind. Bestenfalls kennen die meisten Menschen die Pflaume als Mittel gegen Verstopfungsbeschwerden. Gegen diätbedingte Heißhungerattacken setzt man Pflaumen hingegen nur selten ein. Noch weniger ist bekannt, dass Pflaumen vor Augenerkrankungen schützen können. Sie können außerdem das Herz gesund halten, die altersbedingten Osteoporose-Risiken absenken und bestimmten Krebsarten vorbeugen.

Wie Sie Lebensmittel selber dörren und trocknen können erfahren Sie hier.

Übrigens gibt es weltweit an die 2.000 verschiedene Pflaumensorten. Bei uns kennen die Menschen vorzugsweise die lila-blauen Zwetschgen und die gelben Mirabellen. In anderen Ländern kennen die Menschen jedoch minimal kirschgroße und maximal baseballgroße Pflaumensorten. Farblich sind Pflaumen in Schattierungen zwischen Rot, Violett und Schwarz, Lila-Blau, Gelb und Grün anzutreffen. Auch geschmacklich trumpfen die verschiedenen Pflaumensorten mit unterschiedlichen Aromen auf. Es lohnt sich, möglichst viele Pflaumensorgen zu probieren. Sie sind delikat und ein echter Genuss.

Was hat es mit der Pflaumenkur auf sich? 

Im Allgemeinen setzen die meisten Menschen eine Pflaumenkur nur an, weil sie die erlahmte Verdauung anregen möchten. Das ist insbesondere bei älteren Menschen häufiger der Fall, weil diese sich nicht mehr ausreichend bewegen. Schlechte Zähne oder ein Gebiss sind außerdem Gründe, im Alter zunehmend weniger Ballaststoffe aufzunehmen.

Andererseits ist eine Pflaumenkur aber auch als natürliche und sehr effektive Diätmaßnahme angezeigt. Dazu sagen wir in den beiden nachfolgenden Kapiteln genaueres. Interessant ist eine Pflaumenkur aber auch für schwangere Frauen. Diese Frauen leiden nämlich hormonbedingt oft unter Verdauungsbeschwerden. Eine Pflaumenkur kann Schwangeren helfen, die gewohnte Balance der Verdauungstätigkeit im Verdauungstrakt wieder zu etablieren.

Um den Effekt einer Pflaumenkur möglichst umfangreich zu gestalten, sollte diese Zuhause durchgeführt werden. Bedenke, dass Pflaumen von Natur aus eine entwässernde und abführende Wirkung haben. Es ist also besser, eine Toilette in der Nähe zu wissen. Ideal ist ein Kur-Zeitpunkt, an dem Du alleine in der Wohnung bist. Außerdem solltest Du wissen, dass rohe Pflaumen, die im Darm mit Wasser zusammentreffen, Blähungen auslösen können. Diese nicht unbedingt angenehme Nebenwirkung kannst Du aber durch das Trinken von Fenchel- oder Kümmeltee lindern.

Die perfekte Pflaume für eine Pflaumenkur stammt von einem Biohof, aus dem eigenen Garten oder frisch von einem guten Marktstand. Der besondere Vorteil dieser Steinfrucht liegt darin, dass sie selbst nur wenige Kalorien hat und weitgehend aus Wasser besteht. Für jeden Kurtag sollte etwa ein Kilogramm essreife Pflaumen gerechnet werden. Diese Menge an Pflaumen wird nicht auf einen Satz, sondern zu je fünf Stück über den Tag verteilt genossen.

In welcher Form der Verzehr vorgenommen wird, ist unerheblich. Du kannst die Pflaumen zum Teil auch als ungezuckerten Kompott genießen. Wichtig ist lediglich, keine anderen Lebensmittel zu den Pflaumen aufzunehmen. Die Kur kann im Frühling oder Winter auch mit Trockenpflaumen oder Pflaumensaft durchgeführt werden. Die Wirkungsweise einer Pflaumenkur ist buchstäblich durchschlagend. Die Zahl der Toilettengänge steigt sprunghaft an. Verantwortlich dafür ist ein in der Pflaume enthaltener Zucker, der Sorbitol heißt. Dieser Zucker ist ein hochwirksames Mittel gegen Verstopfungsbeschwerden. Auch die kurmäßige Versorgung mit 18 lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen regt den Stoffwechsel an. Günstig ist auch der hohe Antioxidantien-Gehalt der Pflaume.

Wie kann ich mit einer Pflaumenkur abnehmen? 

Stars wie Claudia Schiffer, die von Berufs wegen schlank sein müssen, schwören auf Abnehm-Hilfen wie Tomatensaft oder Nulldiäten mit viel Wasser. Überdurchschnittlich beliebt sind bei Hollywoods Aktricen und Pariser Models kurze 24-Stunden-Diäten. Manch prominente Dame schwört dabei auf die Pflaumendiät. Diese sorgt für einen schön flachen Bauch und macht schlank.

Die kombinierten Inhaltsstoffe der Pflaume wirken im Organismus entwässernd und abführend. Auch wenn Pflaumen während des Konsums blähen, können, wirkt der Bauch nach Abschluss der Pflaumenkur flacher. Der Grund dafür liegt in der geringen Kalorienmenge von Pflaumen. Hundert Gramm Pflaumen schlagen nur mit 50 Kilokalorien zu Buche. Der Wassergehalt der Pflaume legt bei 80 Prozent. Dass Du nach einer Pflaumenkur schlanker wirkst, ist also keineswegs Einbildung.

Doch die Pflaume hat außer diesen Vorteilen noch viele weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften. Dafür sorgt schon der Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und sekundären Pflanzenstoffen. Pflaumen können durch ihren Kaliumgehalt bei einer Kur sogar einen zu hohen Blutdruck absenken. Die gesundheitliche Pflaumenpower steckt vor allem in der Pflaumenschale. Hier sind viele wertvolle Pflanzenstoffe zu finden. Diesen Polyphenolen schreiben verschiedene Forscher zu, eine Wirkung als vorbeugende Kraft bei Krebs oder Herzinfarkten zu haben.

Für eine Pflaumendiät spricht außerdem, dass Pflaumen vielseitig zubereitet werden können. Der Rohverzehr ist ebenso beliebt wie die Saft-Form, die kalt gerührte Pflaumenmarmelade oder die Backpflaume als Zutat einer süßen Soße zu herzhaften Fleischgerichten, insbesondere zu Kasseler Braten. Pflaumen schmecken zwischendurch oder als Pflaumenkuchen oder Kompott.

Bei einer Kurzkur mit Pflaumen über einen Tag oder ein Wochenende geht es darum, dem Organismus Wasser entziehen. Zugleich soll der Stoffwechsel angeregt werden. Daher werden die Pflaumen hier roh, als Backpflaume, als Kompott oder als Saft genossen. Selbst manche Bodybuilder nutzen die Pflaumenkur – und bei diesen kommt es auf jedes Gramm Fett oder Wassereinlagerung am Körper an. Wenn dem Körper durch eine eintägige Pflaumenkur Wasser entzogen wird, wirken die trainierten Muskeln sofort definierter.

Wichtig ist, die Pflaumenkur in moderater Länge durchzuführen und sie tatsächlich als Kurzkur einzusetzen. Andernfalls handelt es sich um eine einseitige und zu lange durchgeführte Brachialmaßnahme. Die Nutzung der Pflaumen als Abführmittel hat aber langfristig keine gute Wirkung.

Wie geht die Pflaumenkur vonstatten? 

Als wichtigste Voraussetzung solltest Du für eine Pflaumenkur Zeit und Geduld mitbringen. Ideal ist ein stressfreies Wochenende, an dem Du mit Dir alleine bist. Als wichtigste Zutat benötigst Du ein Kilo frische Pflaumen am Tag, respektive eine entsprechende Menge Pflaumensaft oder in Wasser eingeweichte Backpflaumen.

Zum Kurauftakt isst du erst einmal fünf am Vorabend in Wasser eingeweichte Pflaumen, nachdem Du aufgestanden bist. Um das Sättigungsgefühl zu verbessern und die entwässernde Wirkung der Pflaumen ebenso zu verbessern wie die abführende, trinkst Du anschließend viel stilles Wasser. Die durchschlagende Wirkung wird garantiert nicht ausbleiben.

Von nun an werden die Pflaumen jede gewohnte Mahlzeit des gewählten Kur-Tages ersetzen. Über den Tag verteilt wird das Kilogramm Pflaumen vertilgt. Es kann auch zu Kompott verarbeitet genossen werden. Dieser sollte allerdings zuckerfrei bleiben. Warmer oder heruntergekühlter Pflaumenkompott bewirkt dieselben Effekte wie rohe Pflaumen.

Das Wasser, das dazu getrunken wird, sollte ohne Kohlensäure sein. Die maximale Kur-Länge sollte eine Woche nicht überschreiten. Zum Ausprobieren der Wirkung reicht erst einmal ein Tag. Da Pflaumen entwässern, ist es wichtig, genügend Trinkwasser dazu zu trinken. Mindestens zwei, besser noch drei Liter stilles Mineralwasser mit hohem Kalzium- und Magnesiumgehalt sollten es sein.

Gegen die Blähungen, die durch das viele Obst im Darm entstehen, helfen Fenchel- oder Kümmeltee. Beide können auch miteinander gemischt genossen werden. Mehrere Tassen Tee am Tag sind empfehlenswert. Beide Teesorten wirken beruhigend und entblähend.

Wichtig ist, dass die Pflaumenkur ganzjährig durchgeführt werden kann. Alternativ zu den frischen Pflaumen können ja getrocknete Pflaumen oder Pflaumensaft verwendet werden. Die getrockneten Pflaumen sollten ungeschwefelt sein. Sie müssen generell gut gekaut werden, weil getrocknete Pflaumen schwer verdaulich sind. Das Wasser, in dem die Pflaumen eingelegt waren, kann ohne Probleme ebenfalls ausgetrunken werden.

Pflaumenkuren in der Schwangerschaft 

Auch wenn es zunächst seltsam klingt, empfehlen viele Mediziner, dass auch schwangere Frauen bei Verstopfungsproblemen eine Pflaumenkur durchführen sollten. Es geht schließlich um eine natürliche Unterstützung. In der Schwangerschaft ermüdet der Darm häufig durch den Einfluss der vermehrten Hormonausschüttung. Chemische Abführhilfen sind hier nicht angezeigt, weil diese zu stark wirken können und dem Fötus schaden.

Eine Pflaumenkur ist eine schonende, aber dennoch effektvolle Alternative gegen die typische Schwangerschaftsverstopfung. Dass man davon einen flachen Bauch bekommen kann, ist aber ein Gerücht. Der Schwangerschaftsbauch wird durch die Pflaumenkur lediglich von Wassereinlagerungen und – nach einem vorübergehenden Mehr an Blähungen – von lästigen Blähungen befreit.

Source: gesund-leben.mobi

Sharing is caring!